Für Studierende der Mechatronik oder (technischen) Informatik ist es oft schwierig, sich ein Bild von der Arbeit eines technischen Unternehmens zu machen. Improvia verfolgt einen anderen Ansatz. Gemeinsam mit den Studierendenvereinigungen von Breda – darunter SV Motus und SV Promptus Imperii – organisieren sie einen besonderen Challenge-Nachmittag. Studierende arbeiten in Gruppen an einer technischen Aufgabe, betreut von Improvia-Ingenieuren.
Ein Nachmittag voller Zusammenarbeit
Während der Challenge erhalten die Studierenden nicht nur eine Aufgabe, sondern können auch die Arbeit bei Improvia kennenlernen. „Wir stellen den Studierenden unsere Herangehensweise an technische Probleme vor“, erklärt Ingenieur Mike. „Das Tolle daran ist, dass es in Gruppen stattfindet. Man sieht, wie sich Ideen schnell entwickeln, und die Studierenden lernen auch voneinander. So können wir auf einfache Weise zeigen, wer wir sind und was wir tun.“
Ian fügt hinzu: „Man sieht, wie an einem einzigen Nachmittag viel passiert. Die Studierenden sind anfangs etwas zögerlich, gewinnen aber schnell an Energie. Sie merken, dass ihre Ideen ernst genommen werden. Gleichzeitig lernen wir, wie sie denken und arbeiten. Dieser Austausch macht die Herausforderung für beide Seiten wertvoll.“
Praktikumsprojekte mit Wirkung
Der Challenge-Nachmittag ist als Einführung gedacht, aber Improvia bietet den Studierenden auch die Möglichkeit, tiefer einzusteigen. Es stehen verschiedene Praktikumsaufgaben zur Verfügung. Ein überzeugendes Beispiel ist das Gehhilfenprojekt.
„Dieses Projekt zeigt, wie vielfältig Technologie sein kann“, sagt Mike. „Wir untersuchen, wie wir eine Gehhilfe intelligenter und benutzerfreundlicher machen können. Studierende erforschen beispielsweise neue mechanische Designs oder innovative Methoden zur Herstellung von Teilen. Das ist keine schriftliche Aufgabe, sondern eine, die einen direkten Mehrwert für die Nutzer hat.“
Laut Ian passt dies perfekt zu dem, wofür Improvia steht. Wir möchten, dass die Praktikanten das Gefühl haben, wirklich etwas beizutragen. Ob es um ein Produkt wie einen Rollator oder ein technisches Problem in einem industriellen Prozess geht: Es geht immer darum, Neues anzuwenden, zu verbessern und gemeinsam die beste Lösung zu finden.
Ein Praktikum, das über Hospitationen hinausgeht
Bei Improvia sind Praktikanten nicht nur zusätzliche Helfer, sondern Kollegen in der Ausbildung. Vom ersten Tag an werden sie in echte Projekte eingebunden, mit Anleitung und Verantwortung. Dabei ist auch die Möglichkeit, Fehler zu machen, gegeben.
„Man lernt am meisten durch Ausprobieren“, sagt Mike. „Manchmal geht man den falschen Weg, aber das gehört dazu. Solange man neugierig ist und Eigeninitiative zeigt, entwickelt man sich ganz natürlich weiter.“
Ian stimmt zu: „Und man ist nie allein. Bei Improvia gibt es immer jemanden, der bereit ist, mit einem zu brainstormen. Deshalb fühlen sich Praktikanten schnell als Teil unseres Teams.“