Mutterschaftsurlaub ergänzt

Martijn erinnert sich noch gut an seinen ersten Tag bei Improvia im Jahr 2018. „Mir fiel sofort auf, wie eng das Team hier zusammenhält; jeder ist für den anderen da. Außerdem kümmert sich das Unternehmen um seine Mitarbeiter, was sich unter anderem in den Zusatzleistungen zeigt. Ich habe zum Beispiel zweimal meinen Mutterschaftsurlaub in Anspruch genommen und wurde beide Male vom Unternehmen aufgestockt. Ich finde, es sagt schon etwas aus, wenn der Arbeitgeber so etwas macht.“

Martijn (34) ist ausgebildeter Mechatroniker und ein Tausendsassa. Er liebt die interdisziplinäre Arbeit, wie er seit seinem Start bei Engineering Professionals im Jahr 2018 weiß. „Langweilig wird es hier nie.“

Die Arbeit eines Ingenieurs beginnt natürlich mit technischem Wissen. Das gilt auch für analytische Erkenntnisse, die es ermöglichen, einen Prozess oder eine Anwendung schnell zu verbessern. Genauso wichtig finde ich aber die Fähigkeit, sich schnell an eine neue Situation anzupassen. Ich habe beispielsweise einmal an einem Pilotprojekt für einen Kunden gearbeitet. Die Maschine war bereits gebaut, aber die Elektronik fehlte noch. Und dennoch musste die Maschine innerhalb weniger Wochen einsatzbereit sein. Daher lag es an mir, am ersten Tag herauszufinden, welche Teile mit langer Lieferzeit voraussichtlich benötigt würden – und diese Teile sofort zu bestellen. Klar, das ist nicht die übliche Entwicklungsmethode. Aber es hat viel Spaß gemacht und war ebenso lehrreich. So spontan zu arbeiten ist wahrscheinlich nicht jeder Ingenieur. Aber es liegt mir gut, wie ich während des Projekts festgestellt habe.

Zusammenarbeit an einem Roboter

Es ist die Abwechslung, die mir an meiner Arbeit bei Engineering Professionals so viel Spaß macht. In meinem ersten Projekt habe ich mich auf eine 10-kV-Verteilerstation für die Produktionslinien einer Zinkfabrik konzentriert. Kurze Zeit später habe ich an einer Software-Konvertierung für das Rotterdamer Straßenbahn- und U-Bahn-System gearbeitet, was zwei Monate Programmierung und fünf Monate Validierung umfasste. Aktuell macht mir unser internes Studienprogramm viel Freude. Wir lassen einen Roboter durch Industrierohrleitungen kriechen, um sie zu prüfen. Ich bin dabei die Projektleiterin und betreue auch die Studierenden in unserem Team. Gemeinsam arbeiten wir an verschiedenen Themen wie maschinellem Lernen und PCB-Design. Außerdem arbeiten wir mit einem digitalen Zwilling, mit dem wir die physikalischen Aspekte des Prüfroboters simulieren. Dazu gehören Bewegungen und die Auswirkungen der Schwerkraft, sodass wir den Roboter trainieren können, ohne ihn in der Praxis tatsächlich einsetzen zu müssen.

TÜV-zertifizierter Ingenieur

„Unsere Roboterstudie ist vielseitig. Zudem tut sich einiges am Markt, zum Beispiel zu den Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung. Der Einsatz von Cybersecurity. Und auch zur Maschinensicherheit, zu der ich einen Kurs bei uns im Unternehmen absolviert habe. Ich bin TÜV-zertifiziert für Maschinensicherheit, was mir bei zukünftigen Projekten natürlich von Nutzen sein wird. Wie die aussehen, weiß ich noch nicht. Aber jedes Projekt ist anders und genau das macht unsere Arbeit so spannend. Vieles sehen, viele Dinge machen: Bei Engineering Professionals wird es nie langweilig. Und ich denke, das ist für jeden Ingenieur sehr interessant.“